Wunderstuhl, 1.Mai 10

9. Juni 2010

Unterwegs zum Bahnhofplatz

12 Leute im Team. Wettervorhersage: Regen, Regen, Regen und 14°. Im Vorgebet lesen wir Prediger 11,7 laut (nach einem Tipp eines prophetisch begabten Mannes..) und während wir dann draussen sind regnet es nur am Anfang ein bisschen und ab und zu spüren wir noch ein paar Tropfen, aber es war erstaunlich trocken, insgesamt…

– H.: Schon letztes Mal beteten wir für sein Bein, diesmal gab es ein längeres Gespräch und am Schluss wieder ein Gebet. Er wollte auf seinen Kumpel warten um von ihm grünes Licht zu bekommen für das Beten. 🙂
– N., hatte Probleme mit dem Meniskus, wegen Breakdance, und Schmerzen beim Laufen. Nach dem Beten spürte er keine Schmerzen mehr!
– Gespräch mit jungen Männern, von denen einer wahrscheinlich däm. belastet ist. Er wurde gefragt, ob er frei werden will, aber er wollte nicht. Aber er hörte auf jeden Fall, dass Jesus ihn liebt, egal was ist, und ihn frei machen will.
– Eine Frau, die wir ansprechen, sagt, sie habe zurzeit grad keine Probleme, aber sie sei bereits durch Gebet komplett von Krebs geheilt worden!!
– K. war eine von drei KollegInnen und setzte sich als erstes hin, sie hatte Rückenschmerzen. Die anderen schauten gespannt zu. Der Beter: „Du spürst jetzt eine Wärme und wirst gleich frei von Schmerzen sein“. Kim springt Augenblicke später mit einem Schrei auf und tatsächlich: Sie spürte eine Wärme und die Schmerzen gingen komplett weg!! Sofort setzt sich ihr Kollege hin, auch er hat Rückenprobleme und man sieht deutlich, wie ein Bein zu kurz ist. Es wächst nach. Die drei sind ziemlich aus dem Häuschen und etwas geschockt… Sie wollen ihre dritte Kollegin auch noch auf den Stuhl bringen, aber sie rennt davon und die andern zwei ihr hinterher um sie einzufangen, hihi.. Was für eine lustige Szene!

Gebet für Heilung
– St.: Sie wurde schon mehrmals auf dem Bahnhofplatz von Wunderstuhlleuten angesprochen und setzt sich heute zum ersten Mal hin wegen Schmerzen im Daumen und Knie. Leider ist direkt nach dem Gebet keine Verbesserung spürbar. Ihre Kollegin lässt noch für sich beten, weil sie am nächsten Tag an einem Haar-/Schönheitswettbewerb mitmacht.
– Ma. spürt manchmal ein Stechen im Knie. Weil es nur manchmal ist, kann sie nicht sagen, ob es nach dem Gebet einen Unterschied gibt.
– Gebet für einen Mann im Gorillakostüm (er machte Werbung für etwas), dessen Schulter verspannt ist und schmerzt. Er ist sehr berührt.
– Noch einige gute Gespräche!

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Heute zum ersten Mal mit einer Stunde Gebet vorher. Frei nach dem Motto get drunk, stay drunk, make others drunk. Da gleichzeitig noch eine Demo stattfindet, deren Besammlungsort „unser“ Platz ist, kommen wir mit einigen vom black block ins Gespräch. Eine junge Frau hat seit Monaten eine Sehnenscheidenentzündung. Ausserdem hinkt sie, weil ein Bein deutlich kürzer ist als das andere (ca. 5cm). Ihr Kollege, extrem skeptisch, sitzt daneben. Nach einem kurzen Gebet sind die Beine gleichlang und der Schmerz im Handgelenk komplett weg. Beide können es kaum glauben und rufen wieder erstaunt aus „Ich glaube das nicht!!!“. Einer kommt mit einer Krücke dahergehumpelt. Sein Bein ist wie versteift, er kann es nicht mehr beugen, nicht mehr Treppenlaufen etc. Nach dem Beten testet er es aus. Gleich nebenan ist eine Treppe, die läuft er rauf, runter. Als er wegläuft, trägt er die Krücke waagrecht in der Hand 🙂 Einer hat Schmerzen im Knie. Nach dem Beten rennt er eine Runde um die Kirche; er spürt den Schmerz nicht mehr! Wir können noch für einige andere Sachen beten. Leute lassen z.B. für Verwandte beten, die im Spital liegen. Gottes Gegenwart ist da und mächtig und verändert alles!

Gestern Samstag Nachmittag auf dem Bahnhofplatz Bern, 13.30-14.30 Uhr. Nach einigen Minuten sind plötzlich beide Klappstühle gleichzeitig besetzt. Rechts sitzt eine Frau, daneben steht ihre Tochter und dolmetscht. Die Mutter hatte eine Lungenembolie und leidet seitdem unter starken Schmerzen beim Atmen. Ausserdem, fügt die Tochter hinzu, hat die Mutter grosse Angst, dass sie bald sterben muss und die Kinder allein zurücklassen müsste. Beide sind sehr berührt davon, dass wir ihnen Gebet anbieten, fragen aber sicherheitshalber nach „Kostet das etwas?“. Nun beten wir zu zweit für die Frau, befehlen den Blutgefässen, komplett gesund zu sein, den Schmerzen, zu verschwinden. Auch bitten wir um einen übernatürlichen Frieden im Leben der Frau, dass die Angst sie nicht bestimmt. Während wir beten, kommt plötzlich ein schreiender Mann zu unserem Stand und pöbelt alle an. Wir können die Frau gerade noch fragen, ob sie etwas gespürt hat. Hat sie. Auf einer Skale von 0 = keine Veränderung bis 10 = komplette Heilung? Sie sagt, 6! Yes! Nun wollen wir eigentlich nochmal beten für eine 10, aber dieser Mann ist nicht wegzukriegen und geht jetzt direkt auf die Frau los. Während ich ihn mit Körpereinsatz wegdrücke, verabschiedet meine Kollegin die Frau und ihre Tochter und gibt ihnen noch eine Karte mit mit Informationen, falls sie sich später melden wollen oder Fragen haben. Als die beiden weglaufen, sehe ich wie die Mutter ihre Hand auf ihrer Lunge hält und freudig nickt, während die Tochter sie anschaut. Wieder ist Jesus in eine hoffnungslose Situation hineingekommen und hat Veränderung und Perspektive gebracht!

Zwei Jungs von unserem Team laufen mit zwei Gleichaltrigen zum Wunderstuhl. Einer setzt sich und streckt die Beine aus. Aha, ungleichlange Beine. Sein Kollege soll die Beine halten und zuschauen, sagen sie. Dann beten sie und das Bein wächst nach!

Ein Mann setzt sich; er leidet unter Rückenschmerzen. Nach dem Gebet hat er keine Schmerzen mehr.

Eine junge Frau, 21-jährig, setzt sich und weint und ruft aus, dass sie dieses Leben als Drogenabhängige nicht mehr aushalte und sich bald den goldenen Schuss setzen würde. Nachdem ihr zugehört und für sie gebetet wurde, sagt sie, sie hätte etwas gespürt. Wir sind sehr berührt und merken wieder, wie abhängig wir von Gott sind, denn wir können nichts tun, Er alles.

Ein junger Mann fragt eine aus unserem Team um Geld für die Notschlafstelle. Sie hat keines dabei, sagt ihm, sie könne ihm einzig Gebet anbieten. Ob es etwas in seinem Leben gebe, wo er sich Durchbruch wünsche? Der junge Mann wird ganz ruhig und nachdenklich und sagt dann, ja, er hätte schon ein paar Sachen, wo er Durchbruch brauche. Gerne lässt er für sich beten und sagt dann von sich aus sofort, dass er etwas gespürt habe. Er erzählt auch, dass er auch schon ohne Drogen übernatürliche Erlebnisse gehabt habe, und es ergibt sich noch ein gutes Gespräch darüber; er ist sehr offen und läuft danach ganz nachdenklich weg.