Nach der Sommerpause waren wir wieder auf der Strasse, drei „Alte“ vier „Neue“ (nicht altersmässig:)
Wir hatten eine wunderbare Zeit mit Jesus bevor wir raus gingen.
Bereits nach kurzer Zeit setzten sich zwei junge Frauen auf unsere Stühle, eine Tunesierin und eine Türkin, zwei Studentinnen. Sie wünschten Gebet für inneren Frieden und Freude, was sie nach dem Gebet auch bestätigten, so cool. Ein Mädchen wollte Gebet für ein glückliches Leben – yes!
Ein junger Mann bekam Gebet für „Weisheit in Lebensentscheidungen“ und dass er Altes loslassen kann. Jemand aus dem Team hatte ein intensives Gespräch mit einer jungen Peruanerin, die sehr offen war, aber das höhere Wesen nicht Gott nennen wollte.
Wir hatten zwei eher traurige Begegnungen, eine war ein älterer Mann, er erklärte uns, dass die Ärzte ihm nur noch einen Monat zu Leben gaben…leider wollte er kein Gebet. Die zwei aus unserem Team sind dann stellvertretend für ihn bei Gott eingestanden. „Jesus begegne ihm!“
Der andere Mann haben wir angesprochen, ob er irgendwo in seinem Leben ein Wunder bräuchte – er antwortete etwas zynisch, „was ich in meinem Alter noch ein Wunder, nein da glaube ich nicht mehr daran“ er bestätigte nochmals er habe keinen Glauben mehr. „Jesus schenke Hoffnung!“
Ich hab einen Mann wiedergetroffen, mit der ich von der 1.-4. Klasse in die Schule ging! Er hatte eine schwierige und traurige Kindheit, seine Mutter ist gestorben, sein Bruder in den Drogen und auch er hatte einen wilden Weg hinter sich. Jesus hat diese Begegnung vorbereitet. Er hatte nicht viel Zeit und daher kam ich in Kürze zum Punkt „ich liebe Jesus und wir möchten für dich beten“ – er war etwas im Stress und daher wollte er nicht absitzen, ich hatte aber die Erlaubnis an Ort und Stelle für ihn zu beten. Er wünschte sich Durchbrüche in den Finanzen/Schulden und beziehungsmässig. Ich proklamierte über seinem Leben und betete ganz konkret, dass er Jesus sehen darf und erleben wie er Gebete erhört. „Mehr Jesus!“